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Muss das denn sein?

Muss das denn sein?

....JA ES MUSS SEIN!!!!

 

Diese Frage bekomme ich so häufig zu hören. Vor allem aber von Leuten, die keine Hunde haben und mich dann auf drei hunde ansprechen.

Oder aber von Leuten die Ihre Hunde nur vom Züchter holen für 2000 bis 3000 Euro.

 

Die häufigste Frage ist aber auch: Warum denn ausgerechnet aus dem AUsland? Es gibt doch genug Hunde in unseren Deutschen Tierheimen.

Meine Frage ist dann immer: Helfen sie Organisationen die für Kinder im Ausland spenden?

meist bekomme ich ein ja.

Dann Frage ich nochmal: Warum denn ausgerechnet die Kinder im Ausland? Es gibt doch genug Kinder in Deutschland die unbedingt Hilfe benötigen.

Eine ANtwort bekomme ich darauf aber nie.

und wenn sie nein sagen Frage ich: Warum denn ausgerechnet einer vom Züchter? Unsere Tierheime sind doch voll mit Hunden, muss das denn sein?

Meist bekomm ich die Antwort: Ich möchte halt keinen Hund mit krankheiten bekommen.

glaubt mir, so Herzlich wie ich da Lachen kann, das verstehen sie nicht.

 

Ich könnte noch ewig so weiter schreiben aber, ich möchte nun allemal ruhe vor solchen unnützen Gesprächen haben.

Tierheime im Ausland bevorzugt Rumänien, Spanien, Italien ect.. haben nicht die AUflagen die ein Tierheim in Deuschland hat. Dort sind die Tiere eine Nummer wenn sie Glück haben, in den absoluten Ausnahmefällen haben sie einen Namen und leben in einem privat geführtem Tierheim. Das heißt sie werden umsorgt, bekommen genug zu fressen und es wird sich um Sie gekümmert. Aber wie schon geschrieben, das ist die absolute Ausnahme.

In den meisten Fällen kommen die Hunde aus der Tötung. Dort verharren sie entweder bis sie jemand rettet oder aber bis bis eben dran sind....

 

Hört sich schrecklich an und viele wollen das auch gar nicht hören, es ist aber so.

Eine Italienische Tierschützerin sagte mal zu meiner Mum: Jede Familie in Deutschland ist besser als das was sie hier haben. Egal ob sie dort nur auf einem Teppich liegen dürfen oder nur Garten kennen statt Spaziergänge, jede Familie ist besser...

 

Nun, wie kommt sowas? Gerade die Jagdhunde zumindest die die als solche Gezüchtet werden, haben dort eine Aufgabe, manchmal auch zwei wenn sie weiblich sind.

Die erste Aufgabe besteht darin dem Herrn zu dienen, sprich zur Jagd kommen sie aus Ihren Bretterschuppen und müssen vollgas geben. Egal ob sie zwei Monate kein Futter gesehen haben egal ob sie dürre sind das man Klavier auf Ihnen spielen kann, eal ob sie Kraft haben oder nicht.

Bringen sie nicht den gewollten Gewinn, müssen sie weg. Das ist meist der Weg in die Tötung oder sie werden irgendwo in den Bergen ausgesetzt.

Bei den weiblichen Artgenossen kommt noch ein großer Finanzfaktor dazu. Sie können nämlich in der Zeit in der sie nicht Jagen, gedeckt werden und so einen WUrf Welpen nach dem anderen bekommen. Egal ob die Hündinn es schafft oder nicht. Schafft sie es nicht kommt der nächste Hund, und dieser muss auch das gleiche Schicksal erleiden.

Wie? Das reicht nicht als Grund? Nungut, dann mache ich mal weiter...

Die Hunde leben dort während der Zeit die sie quasi nicht gebraucht werden nicht in einer Familie...

Nein, richtig gehört, die meisten von Ihnen Leben in einem Verschlag irgendwo auf einem Feld oder direkt am Haus. Wenn Herrchen mal nen guten Tag hat gibts auch Futter aber die meiste Zeit sehen sie Ihre Menschen nicht. Sie leben teilweise völlig isoliert in der Dunkelheit. Oder aber sie werden mitten auf dem Hof angekettet, ohne Schutz vor Sonne Regen Schnee Wind.....

Das ist der Stand eines Hundes in solchen Ländern.

Und deswegen helfe ich genau diesen Tieren sich in ein Leben zu integrieren das sie niemals vorher kennen gelernt haben. Das Leben im Haus, mit Menschen zusammen, immer Wasser bereit stehen zu haben und jeden Tag was zu fressen bekommen

Streicheleinheiten und liebe Worte, all das kennen sie nicht. Und sie werden es auch nicht kennen lernen wenn es die Tierschützer nicht gäbe die sich genau für diese arme Seelen einsetzen.

Es gibt aber auch die andere Seite der Menschen die gerade so ein Tier in einem der Länder adoptieren und es behandeln wie ein Familienmitglied. Jäger die Ihre Hunde für Ihren treuen Dienst belohnen und wenn es mal nicht so gut lief ist es auch nicht schlimm. Aber das ist eben die Ausnahme und sehr selten.

 

Ich wurde auch schonmal gefragt warum ich denn den Hunden helfe und nicht den Kindern die in Afrika verhungern?

Daraufhin habe ich nur gefragt warum sie denn Kinder bekommen hat und nicht so ein armes Kind aus Afrika adoptiert hat, wobei ach ne moment mal, wir haben in Deutschland ja auch so viele arme Kinder ohne Eltern, warum haben Sie davon keins genommen?

Der Blick hat Bände gesprochen und das Gespräch war damit auch beendet.

 

Ich Helfe den Hunden aus dem Ausland wie viele andere auch weil sie sonst niemand möchte, weil niemand Ihnen sonst eine Chnace gibt das Leben kennen zu lernen und zu .....LEBEN....

Ich helfe weil es genau die Seelen sind, die Dankbar dafür sind, die einen fragend ansehen und in den Augen spiegelt sich Ihre Vergangenheit.

Die Seelen, die sich teileise aufgegeben haben weil sie nichts anderes kennen als den harten Betonboden.

Und ich freue mich jedesmal wenn ein Schützling seine eigene Familie gefunden hat und dafür ein anderer nachrutschen darf.

Und solange wie es solche Menschen gibt die den Tieren so etwas antun, werde ich Ihnen helfen ihr Leben Lebenswert zu machen.

Das hat nichts damit zu tun das ich den Tieren in Deutschland nicht helfe, im Gegenteil. Ein hund aus dem AUsland nimmt einem Hund in einem Deutschen Tierheim KEINEN PLATZ weg.

Viele Tierheime bieten sich sogar als Übergangsstation an und sie werden von dort aus vermittelt. Also bitte, hört auf so einen Schwachsinn zu erzählen, macht euch über die Lage in deisen ländern selbst ein Bild. Es gibt genug Videos auf youtube. Es gibt genug Erfahrungsberichte die man bei google finden kann.

Macht euch kundig und dann fragt mich nochmal: MUSS DAS DENN SEIN?